Stellenanzeige
Stellenanzeigen richtig schreiben: Beispiele, Tipps & rechtssichere Gestaltung
Eine gute Stellenanzeige ist der erste Kontakt zu potenziellen Bewerber:innen und oft entscheidend für den Erfolg im Recruiting. Sie sollte nicht nur informieren, sondern auch begeistern und rechtssicher formuliert sein. Dieser Beitrag zeigt, wie professionelle Stellenanzeigen erstellt werden, die die passenden Talente ansprechen.
Was ist eine Stellenanzeige?
Eine Stellenanzeige ist eine öffentliche Ausschreibung einer offenen Position in einem Unternehmen. Sie dient dazu, qualifizierte Bewerber:innen zu finden und über die Anforderungen, Aufgaben und Vorteile der Position zu informieren. Neben der reinen Information ist sie ein wichtiges Instrument des Employer Brandings und der Kommunikation der Unternehmenswerte.
Stellenanzeige schreiben: Worauf es ankommt
Beim Erstellen einer Stellenanzeige geht es um mehr als nur um die Auflistung von Aufgaben und Qualifikationen. Eine gute Anzeige ist klar strukturiert, authentisch formuliert und suchmaschinenoptimiert.
Folgende Punkte sind zu beachten:
- Titel und Einstieg:
Der Jobtitel sollte präzise, aber suchrelevant sein. Der Einstiegstext vermittelt auf den ersten Blick, warum sich eine Bewerbung lohnt. - Aufgabenbeschreibung:
Die zentralen Tätigkeiten konkret, aber übersichtlich auflisten. Bewerber:innen möchten wissen, was sie erwartet. - Anforderungen:
Klar zwischen „Muss-“ und „Kann“-Kriterien trennen. Zu lange oder unrealistische Listen schrecken ab. - Unternehmenskultur und Benefits:
Zeigen, was das Unternehmen besonders macht – etwa Weiterbildungsmöglichkeiten, Flexibilität oder Teamkultur. - Rechtliche Hinweise:
Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) beachten. Formulierungen, die diskriminierend wirken könnten, vermeiden.
Best Practices für überzeugende Stellenanzeigen
Um die Qualität und Reichweite von Stellenanzeigen zu erhöhen, helfen folgende Maßnahmen:
- Klare, genderneutrale Sprache verwenden
- Relevante Keywords für bessere Auffindbarkeit nutzen
- Integrieren der Arbeitgebermarke (Employer Branding)
- Bewerber:innen einfache Kontakt- und Bewerbungswege anbieten
- Verschiedene Varianten testen, um Conversion Rates zu optimieren
Stellenanzeigen und Datenschutz: Worauf HR achten muss
Auch bei der Veröffentlichung und Verarbeitung von Bewerberdaten gilt die DSGVO. Persönliche Daten dürfen nur für den vorgesehenen Zweck – also das Bewerbungsverfahren – verwendet werden. Es muss sicher gestellt werden, dass Bewerbungsportale, E-Mail-Kommunikation und HR-Systeme entsprechende Sicherheitsstandards erfüllen.
FAQs: Häufige Fragen rund um Stellenanzeigen
1. Wie lang sollte eine Stellenanzeige sein?
Ideal ist eine Länge zwischen 300 und 700 Wörtern – kurz genug, um aufmerksamkeitsstark zu bleiben, aber informativ genug, um alle wichtigen Punkte abzudecken.
2. Welche Fehler sollten vermieden werden?
Zu viele Fachbegriffe, unklare Aufgabenbeschreibungen und fehlende Informationen zu Gehalt oder Benefits mindern die Attraktivität.
3. Wie kann eine Stellenanzeige SEO-optimiert werden?
Relevante Keywords im Titel nutzen, in Zwischenüberschriften und im Text. Auf klare Struktur, Meta-Daten und eine aussagekräftige Meta-Description achten.
Eine professionelle Stellenanzeige ist weit mehr als ein Jobtext – sie ist ein zentrales Werkzeug im Recruiting und Employer Branding. Wer auf Authentizität, Klarheit und SEO achtet, spricht gezielt passende Talente an und stärkt das Unternehmensimage nachhaltig.